Willkommen auf Hunde an Bord

Seit nunmehr 21 Jahren lebt unsere Familie mit bellenden Vierbeinern zusammen.

Unser erster Hund hieß Tolli – richtig müsste es heißen Tolstoi – und kam eigentlich nur als Pensions-Gast zu uns. Aber da Frauchen längere Zeit in Amerika weilte und wir uns mit der Zeit an ihn gewöhnt hatten, blieb er dann doch für den Rest seines Lebens bei uns. Das waren dann immerhin noch 10 Jahre.Das war unser erster Hund, Tolli

Zudem war er zu der Zeit schon 5 Jahre und wie es bei Collies so ist, sie mögen es nicht besonders gerne, wenn sich dauernd irgendwas ändert. Aber welcher Hund mag es schon, wenn er von einer Bezugsperson zur nächsten (ab)geschoben wird.

Falco war Tollis 'Nachfolger'

Nach dem wir ihn vom Tierarzt erlösen lassen mussten, zog nur wenige Tage später Falco bei uns ein. Doch er blieb leider nicht sehr lange, da Herrchen Senior es für eine gute Idee hielt, ihn ohne Leine Gassi zu führen. Das bezahlte er mit seinem Leben, da er wohl unbedingt die Bekanntschaft mit einem Auto schließen wollte.

Dann, im März 2003, kam unser Rasko im Alter von 9 Monaten zu uns. Ihn holten wir aus einem Tierheim. Drei Jahre später, im März 2006 bekam er durch die Boxer-Mischung Rica, damals ein Vierteljahr alt, Verstärkung.

Auch wenn uns beide bis heute jede Menge Nerven geraubt haben, würden wir sie um kein Geld der Welt wieder hergeben – versteht sich doch von selbst

Marcus
Über Marcus 24 Artikel
Seit über 20 Jahren begleiten mich Hunde. Zeit, Ihnen ein kleines Denkmal zu setzen und über das zu schreiben, was ich mit Ihnen erlebe. Wer mehr über mich wissen möchte, der findet mich u. a. auch auf google+

6 Kommentare

  1. Wie schön, dass ihr einen Hund aus dem Tierheim und einen aus Spanien geholt habt. Das ist viel besser als einen Hund vom Züchter zu kaufen. Ich habe selber auch einen Hund aus dem Tierheim. Sam war 10 Monate als er zu mir kam. Das ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her. Und natürlich würde ich ihn auch nicht mehr missen wollen.
    Wünsch euch weiterhin viel Spaß mit euren Fellnasen und werde bestimmt wiederkommen, um zu sehen, was die zwei so alles anstellen 🙂
    Viele Grüße und ein wuff von Sam

    • Hallo Ann-Bettina!

      Ja, einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen, ist sicher immer eine gute Alternative.

      Ob aber der nächste Hund – der sicher kommen wird, sollten die beiden nicht mehr sein – auch aus dem Tierheim kommt, weiß ich noch nicht.

      Wir haben mit unseren beiden schon Glück, würde ich sagen. Denn bis auf das Dauergebelle von Rasko haben beide anscheinend keine größeren Blessuren davon getragen, das sie es vorher nicht so gut getroffen zu haben scheinen.

      Andererseits: nehme ich einen Hund von einem vernünftigen Züchter, weiß ich, was der Hund durchgemacht hat und bin für evtl. Probleme im Erwachsenenalter selbst verantwortlich. Sprich, es liegt an mir, den Hund vernünftig zu händeln.

  2. Hallo Marcus,
    erst einmal Glückwunsch zum neuen Blog und vor allem das diese Domain noch frei war.
    Ich wusste bisher gar nicht das du Hunde hast und dann noch woher du die armen Tiere her hast.
    Viel Erfolg mit diesem Projekt, Tischutzblogs kann es gar nicht genug geben.
    LG Vroni.

    • Hallo Veronika!

      Ich gehe damit auch eher selten hausieren, das ich / wir Hunde haben. Zumal ich denke, das wir eben eher durchschnittliche Hundehalter sind, die versuchen, es den Hunden so angenehm wie möglich zu machen. Mal abgesehen davon, dass ich mir auf Anregung von außen eben mehr Gedanken um das Futter mache / gemacht habe.

      Bis zu dem Zeitpunkt waren wir nämlich auch die ‚für-89-cent-Dosen-Käufer‘.

      Und Danke fürs Daumen drücken 😉

  3. Viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen Weblog. Wir haben keinen Hund obwohl ich oder gerade weil ich der totale Hundenarr bin. Ein Haustier bedeutet viel Verantwortung und da ich mich kenne lass ich es lieber dabei mit fremden Hunden eine freundschaftliche Beziehung zu führen. Bei mir fehlt einfach die Zeit, die solch ein Gefährte erfordert. Vielleicht mal später als Rentner.

    • Hallo Luigi!

      Danke für die Wünsche!

      Wenn meine Eltern nicht wären, hätte ich sicher auch keine(n) Hund(e). Man kann nicht 7 oder 8 Stunden auf Arbeit sein und die Tiere zu Hause einsperren, das geht absolut nicht!

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