Die Sache mit der Wurmkur

Natur vs. Chemie

Damit es dem eigenen Hund gut geht, gehört für viele nicht nur ein vernünftiges Futter für den Liebling verabreicht, sondern es gehört auch die regelmäßige Wurmkur zum festen Ritual. Allein schon, weil ja auch der Tierarzt in der Regel empfiehlt, den Hund mindestens zwei Mal im Jahr einer solchen Prozedur zu unterziehen.

Doch was die Chemie, die in den Wurmkur-Tabletten drin steckt, mit dem Innenleben der Darmflora des Hundes macht, darüber denken viele nicht wirklich nach.

Abgesehen davon, das die Tabletten nicht nur die ‚bösen‘ Darmparasiten angreifen, sondern auch die für eine vernünftige Darmflora benötigten Bewohner des Darms abtötet, geht mit jeder verabreichten Wurmkur bis 2 % der Darmflora unwiederbringlich verloren. Damit kann sich jeder ausrechnen, wann die Chemie die Darmflora soweit beschädigt hat, das sie sich gegen jedweden Angreifer nicht mehr wehren kann.

Zudem werden mit einer solchen Aktion auch nur die bereits aus den Eiern geschlüpften Schädlinge fortgespült. Spätestens 14 Tage nach der durchgeführten Kur schleppt der Hund also wieder die ungewollten Darmbewohner mit sich herum.

Solange der Hund keine Anzeichen für Darmprobleme zeigt, wie schlechtes Fell oder angegriffene Hautpartien kann man rein theoretisch auf eine Wurmkur auch verzichten. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man nicht das billigste Futter für 80 cent die 800g Dose futtert.

Wer trotzdem nicht auf eine Wurmkur verzichten möchte, der sollte auf Produkte zurückgreifen, die sich aus Naturkräutern wie z. B. Purgerbe zusammensetzen.

Marcus
Über Marcus 24 Artikel
Seit über 20 Jahren begleiten mich Hunde. Zeit, Ihnen ein kleines Denkmal zu setzen und über das zu schreiben, was ich mit Ihnen erlebe. Wer mehr über mich wissen möchte, der findet mich u. a. auch auf google+

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