Bald zieht hier neues Hundeleben ein

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Eurasier

Etwas mehr als 8 Monate nach Raskos Tod und 6 Monate nach Rikas Abschied sind die Weichen gestellt, das hier neues Leben auf 4 Beinen einzieht.

Auch wenn es irgendwie blöde und gewöhnungsbedürftig klingt, wir haben uns jetzt unseren neuen Hund ‚bestellt‘.

Denn anders als bei anderen Rassen wird in jener, aus der unser neues Familienmitglied stammen wird, nur gezüchtet, wenn genügend Interessenten vorhanden sind.

Denn unser neues Familienmitglied wird ein Eurasier-Rüde sein.

Züchtung nur bei genügend Interessenten

Die Rasse des Eurasiers ist mit etwas mehr als 50 Jahren noch relativ jung. Er ist eine Mischung aus Wolfsspitz, Chow-Chow und Samojeden. Letzterer wurde aber erst später in die Mischung eingezüchtet.

Heute mittag hatten wir ein einstündiges Gespräch mit einer Züchterin, die dann – so wie ich die Vorgehensweise des KZG (Kynologische Zuchtgemeinschaft Eurasier e.V.) verstehe – von der Welpenvermittlung kontaktiert wird, ob wir uns überhaupt zur Haltung der Rasse eignen. Aber da die auch schon von uns weiß, das wir seit 25 Jahren Hundehalter sind, sehe ich da kein großartiges Problem.

Die beiden Exemplare der Züchterin, ein Rüde und eine Hündin, haben jedenfalls auf alle Familienmitglieder einen guten Eindruck gemacht.

Obwohl es heißt, das Eurasier Fremden gegenüber zurückhaltend sein sollen, war bei den beiden heute eher das Gegenteil der Fall. Die Hündin, die mit Frauchen draußen wartete, kam sofort ans Gartentor gelaufen. Und auch der Rüde hielt nicht viel von Abstand halten.

Aber eines haben beide während der ganzen Zeit, die wir da waren, nicht gemacht: gebellt oder gar gekläfft. Und das wiederum soll Rassestandard darstellen. Sie trotteten, wie der Rüde, davon, oder legten sich – wie die Hündin nach zarter Überredung durch Frauchen – neben sie hin.

Verpflichtungen auch nach Abholung vom Züchter

Wir sind auf jeden Fall schon gespannt, wie sich die Sache jetzt entwickeln wird. Und wie lange wir auf unser neues Familienmitglied warten müssen. Die Züchterin deutete schon an, das es auch schnell gehen kann, da viele, die sich für einen Eurasier-Welpen entscheiden, von der durchaus auch mal langen Wartezeit genervt sind, und sich dann anderweitig einen Hund zulegen.

Kosten wird der Welpe 1.300 €. Von denen erhalten wir 200 jedoch zurück, wenn der Hund nach dem 1. Geburtstag auf HD, Patella-Luxation, Augenerkrankungen und die Schilddrüsenfunktion untersucht worden ist.

Binnen der ersten 2 Jahre sind wir dann zudem angehalten, ihn zweimal auf einer Zuchtschau vorzustellen, damit überprüft werden kann, in wieweit die Rassestandards eingehalten sind.

Ungewohnt, sicher. Aber ich denke auch durchaus sinnvoll.

Denn so wird zum einen verhindert, das es ein ‚Überangebot‘ an Hunden der Rasse gibt. Und man macht sich die Mühe, zu kontrollieren, wie sich eine Zuchtlinie entwickelt hat.

Ich werde hier dann weiter berichten, wenn die ersten Infos zum neuen Familienmitglied vorliegen.

Update: Bislang hat sich noch nichts getan. Ich bin also nicht faul oder ähnliches, ich kann nur noch nichts berichten 🙁

Über Marcus 21 Artikel
Seit über 20 Jahren begleiten mich Hunde. Zeit, Ihnen ein kleines Denkmal zu setzen und über das zu schreiben, was ich mit Ihnen erlebe. Wer mehr über mich wissen möchte, der findet mich u. a. auch auf google+

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