Pensionsgast für einen Tag

Nach dem wir jetzt fast 2 Jahre keinen vierbeinigen Begleiter im Haus haben, bekamen wir gestern für 24 einen Pensionsgast für einen Tag.

Der Hund einer Cousine verbrachte 24 Stunden in unserer Obhut, da man zu einer Hochzeit eingeladen war.

Auch wenn wir Sam natürlich schon von Besuchen bei Herrchen und Frauchen kannten, wussten wir natürlich nicht, wie er sich hier verhalten würde. Was wir wussten war, das er eine gute Erziehung genossen hat. Und diese Erziehung haben wir hier positiv zu spüren bekommen.

Er hört, anders als wir es von unseren beiden Hunden gewohnt waren, aufs Wort. Ihn interessierte – sicher auch in seiner Rasse begründet – nicht, wenn in der Nachbarschaft die Hunde anfingen zu bellen.

Aber genauso wie Rasko war er beim Reifen oder Ball spielen kaum zu stoppen. Aber er zog dann auch die Grenze, wenn es ihm reichte.

Heute nachmittag um 14 h ging die 25 Stunden-Pension dann zu Ende.

Es war einerseits schön, wieder mal einen Hund an der Seite zu haben. Andererseits ist es natürlich ein Unterschied, ob man die Verantwortung für einen ‚fremden‘ Hund hat, oder der Vierbeiner einem selbst gehört. Und auch wenn ich beim Abschied leider nicht dabei war, ist es auch schön, jetzt nicht mehr aufpassen zu müssen, das er nicht doch mal das Rennen kriegt und sich vom Acker macht.

Er hat Herrchen und Frauchen nicht eine Sekunde vermisst. Und dem Bericht zufolge interessierte es ihn scheinbar auch nicht, als Herrchen ihn wieder abholen kam.

Marcus
Über Marcus 24 Artikel
Seit über 20 Jahren begleiten mich Hunde. Zeit, Ihnen ein kleines Denkmal zu setzen und über das zu schreiben, was ich mit Ihnen erlebe. Wer mehr über mich wissen möchte, der findet mich u. a. auch auf google+

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